🥈 Silber bei den Europameisterschaften Masters Indoor

Einen erfolgreichen Ausflug nach Torun (Polen) machte unser Athlet Wolfgang Scheffler. Er nahm zusammen mit seiner Vereinskollegin vom LC Breisgau, Gabriele Engelhardt, an den Emaci (European Masters Championships Indoor) teil, die eine Woche nach der Hallen-Weltmeisterschaft der Aktiven in der imposanten Leichtathletikhalle von Torun stattfanden.

Wolfgang Scheffler (links) und Gabriele Engelhardt

Für Wolfgang begann es gleich mit seiner Lieblingsdisziplin Hochsprung. Nachdem er wenige Wochen zuvor Deutscher Hallenmeister in der M55 geworden war, konnte er auch auf europäischer Ebene mithalten. Bis 1,60 Meter sprang der 57-Jährige alle Höhen im ersten Versuch und es waren noch 4 Teilnehmer dabei. Über 1,65 Meter ging es für alle in den dritten Versuch, Wolfgang touchierte die Latte und sie fiel. Beim Serben Aca Stankovic dagegen blieb sie liegen, so dass dieser Gold gewann. Wolfgang Scheffler ist stolz und glücklich mit seiner Silbermedaille.

Wolfgang im Hochsprung Foto: SNAPIK / CC BY 4.0

Als nächstes stand der Fünfkampf auf dem Programm, hier lieferte Wolfgang seine Leistungen ab. Mit einem Sieg im Hochsprung, einer Schwäche beim Kugelstoßen und einem couragierten 1000-Meter-Lauf kam er mit 3412 Punkten auf den neunten Platz.

Zum Schluß der Veranstaltung wurde noch der Dreisprung ausgetragen und trotz der ganzen vorherigen Anstrengungen war noch Energie da für einen Sprung auf 11,03 Meter, der zu einem nicht erwarteten 4.Platz reichte.

Bei den Winterwurfmeisterschaften der Emaci ging nach längerer internationaler Pause Gabriele Engelhardt wieder an den Start. Mittlerweile in der W55 angekommen, startete sie in einem großen Teilnehmerinnenfeld gegen starke Konkurrenz. Die 57-Jährige kam nur schwer in den Wettkampf, sicherte sich aber mit dem dritten Versuch auf 40,71 Meter eine Medaille. Im letzten Durchgang kam es dann zum spannenden Finale, denn Gabi konnte sich auf 42,91 Meter verbessern und auf den Silberrang vorschieben, wurde jedoch mit 43,26 Metern von der Finnin Kirsi Spoof-Tuomi ausgekontert, Gold ging an deren Landsfrau Satu Lehtonen mit 43,61 Metern.

Am Ende konnten beide mit vielen schönen Begegnungen, zufrieden und mit einer Medaille im Gepäck nach Hause fahren und das Osterfest genießen.

Stadionputz 2026🔨☀️🧹

Gestern und heute haben wir mit vielen fleißigen Händen bei schönstem Wetter unser Stadion für die kommende Saison in Schuss gebracht 💪 Dabei haben wir unter anderem das Diskusnetz wieder richtig aufgehängt, alle Sandgruben gründlich gereinigt und die Hochsprungmatte wieder aufgebaut.
Vielen Dank an alle Helfer*innen!

Bronze bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Erfurt

Unsere Staffel: Jakob, Jonas, Luis und Tim © Nele Weidhase

Am 14. Februar 2026 fanden in Erfurt die Deutschen Hochschulmeisterschaften der Leichtathletik in der Halle statt. Im blauen Trikot der Uni Freiburg starteten einige unserer Athlet*innen und Trainer*innen.

Im 60-Meter-Sprint gingen gleich mehrere Athlet*innen an den Start. Bei den Frauen steigerte Lena Taube ihre persönliche Bestleistung auf 8,94 Sekunden. Bei den Männern verpasste Jakob Buttenmüller die angestrebte Marke von unter acht Sekunden nur hauchdünn – mit 8,02 Sekunden stellte er dennoch eine neue persönliche Bestzeit auf. Ebenfalls starke Rennen zeigten Tim Hildebrandt (7,91 Sekunden) sowie Jonas van der Does, der mit 7,34 Sekunden nur knapp den Einzug ins B-Finale verpasste.

Das Team des LCB in Erfurt: v.l.n.r.: Nele Weidhase, Jakob Buttenmüller, Jonas van der Does, Tim Hildebrandt, Luis Berger, Emma Kaufmann und Lena Taube

Jonas van der Does trat zusätzlich im Weitsprung an. Trotz kleiner Anlaufschwierigkeiten präsentierte er mehrere gelungene Versuche und sprang mit 6,12 Metern nur knapp unter seine persönliche Bestleistung. Diese Weite sicherte ihm einen starken fünften Platz.

Ein echtes Ausrufezeichen setzte das Team in der 4 × 200-Meter-Staffel. Die Frauen mit Emma Jung, Sophie Friedler, Lena Taube und Emma Kaufmann liefen in 1:58,89 Minuten auf einen hervorragenden fünften Platz. Die Männerstaffel mit Luis Berger, Tim Hildebrandt, Jakob Buttenmüller und Jonas van der Does krönte den Wettkampftag schließlich mit Bronze: In schnellen 1:40,42 Minuten sicherte sich das Quartett den dritten Platz und damit einen Podestplatz bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften.